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Der Bau unserer Dorfwärmewärmeversorgung kann grob in drei Abschnitte unterteilt werden:
Heizzentrale:
Bau des Gebäudes. Installation der Anlagen im Heizstadel.
Nahwärmenetz:
Verlegung der Haupttrassen, die sich durch das Quartier ziehen und Bau der Hausanschlussleitungen bis zum Heizraum des Anschlussnehmers.
Baumaßnahmen beim Wärmeabnehmer:
Installation der Wärmeübergabestationen bzw. der Nahwärmepufferspeicher Verbindung der Hausanschlussleitung mit der Wärmeübergabestation/ Nahwärmepufferspeichers.
Anbindung an die heizungstechnische Infrastruktur im Haus.
Die Dauer der Baumaßnahmen kann pauschal nicht angegeben werden. Der Bau des Heizstadels mit Heizungstechnik dauert etwa 6-8 Monate für unser Dorfwärme mit knapp 100 Wärmeabnehmern.
Für das Dorfwärmenetz können etwa 100 Meter Rohrleitung pro Woche verlegt werden. Dabei sind die Tiefbauarbeiten unberücksichtigt. Die Bauarbeiten für die Heizzentrale und das Nahwärmenetz laufen zeitweise parallel ab.
Die Baumaßnahmen beim Wärmeabnehmer beginnen später und dauern pro Anschlussnehmer etwa 2-3 Tage.
Ja. Die Nahwärme wird umso wirtschaftlicher, je mehr Wärmeabnehmer es gibt. Eine hohe Anzahl an Abnehmern kommt letztlich auch dem Anschlussnehmer selbst in Form von geringeren Preisen für die Dorfwärme zugute.
Sind hingegen zu wenige bereit, einen Netzanschluss in Anspruch zu nehmen, so ist die Dorfwärmeversorgung nicht mehr wirtschaftlich darstellbar.
Es ist beabsichtigt, dass die kaskadierten Öfen, mit je ca. 300 KW im optimalen Nutzungsbereich zu betreiben (im Dorfwärmehuigarte am 07.03.21 vin Lukas Bresele und Berthold Rupp erklärt). Es muss permanent Wärme beim Anschlussnehmer anliegen, dies wird durch ein intelligentes Puffersystem gesteuert.
Es ist geplant einen Pufferspeicher im Dorfwärmestadel und im Regelfall auch einen beim Wärmeanschlußnehmer mit intelligenter Steuerung zu installieren. Die Größe / das Volumen ist abhängig vom Standort des Dorfwärmeheizstadels und der Gesamtlänge des Nahwärmenetzes.
Diese Frage kann leider pauschal nicht beantwortet werden, die Wartung ist abhängig von Steuerung, Auslastung und den Herstellervorgaben. Aus Gründen der Betriebssicherheit gehen wir von einmal im Frühjahr (nach der Heizperiode) und einmal im Herbst (vor der Heizperiode) aus.
Um ca. 300.000 l Heizöl/Jahr zu substituieren benötigt es 3.000.000 KWh. Abzüglich des Leitungsverlustes wurden vom Netzplaner ein Bedarf von 3.600.000 KWh errechnet. Dieser Wert ist abhängig vom genauen Standort.
In einer neu konzipierten Anlage in dieser Größe (Stadel) wird von vorneherein auf den aktiven Lärmschutz geachtet und bei der Planung berücksichtigt. Hier bei spielen viele Faktoren eine Rolle.
Dazu gehört die Auswahl und Einbau der notwendigen Komponenten/ Lärmverursacher, sowie deren Abkapselung. Das sind wir unseren Nachbarn schuldig! Die gesetzlichen Vorgaben können und werden wir unterbieten, wir selber wollen schließlich auch keine Lärmbelastung!
Gemäß TA Lärm werden hierzu Immissionsrichtwerte nach dem Schutzanspruch gestaffelt. In einem reinen Wohngebiet (z.B. Am Steinacker) in der Zeit von 06 Uhr bis 22 Uhr beträgt dieser 50 dB und zwischen 22 Uhr und 6 Uhr früh 35 dB.
Ja, nur für den Eigengebrauch über eine PV-Anlage.
Unser Hackschnitzelbedarf beträgt ungefähr 1.000 to /Jahr oder 4600 Schüttraummeter. Das entspricht ca. 120 LKW Lieferungen/Jahr. (Annahme 4-achs LKW mit 40m3 Mulde und bis ca 10 to Ladung).
Die langjäjhrige Erfahrung von Herrn German Sutter aus Wengen hat gezeigt, dass durch natürliche Trocknung und Mischung des Hackgutes bei überdachter Lagerung dies machbar ist ohne künstliche Trocknung. Diese Erfahrung machen wir uns zunütze.
Aus der Meteorologie:
Unser Tal liegt topographisch exakt in Südwestausrichtung, was bedeutet, dass die vorwiegende Hauptwindrichtung (ca. 70% Süd-West) genau in Talausrichtung liegt. Weiter liegt keine störende Prominenz (Bergriegel) in der Durchzugsrichtung des Windes (welcher als westlicher Fallwind von der Höhe erscheint), sondern das Tal öffnet sich weit in Richtung Osten was eine gute Abfuhr der Emissionen bedeutet.
Der Begriff der "Staulage" bezieht sich auf die Niederschläge die bei uns recht heftig ausfallen können (1600 - 1800 mm/Jahr - München ca. 700 mm als Vergleich!) Dies rührt von dem Kanaleffekt der durchfließenden Wettergebiete von Vorarlberg her die weder nach Norden (Riegel Kugel/Sonneck) noch nach Süden (Riegel Hauchenberg) abströmen können.
Die "Inversion" (Luftschichtumkehr mit warm oben kalt unten) bewirkt ein Aufsteigen der Emissionen bis zur Grenze (je nach Lage 300 - 600 m über Grund) mit anschließender horizontaler Verteilung in der Höhe.
In einer Energiestudie zur thermischen Verwertung von Hackschnitzeln aus der Schweiz, welche bei unserer "Abgaswolke" lediglich von Wasserdampf spricht welcher rein "OPTISCHEN" Beeinträchtigungseffekt hat.
Die Ausprägung und Länge unserer Wasserdampffahne richtet sich nach der Wassergehaltssättigung der Umgebungsluft (Fähigkeit Feuchte aufzunehmen). Diese Größe schwankt jedoch im Jahresverlauf recht kräftig. Wichtig wäre zu verstehen, dass eine Wolke nicht umweltschädlich ist.
Das wäre der Blick in die Glaskugel. Wenn die gesetzlichen Vorgaben es erfordern, bei einem teilweisen Systemausfall oder im Falle von innovativen Verbesserungen.
Das hängt vom genauen Standort des Dorfwärmestadels ab und dem Planungs- sowie Genehmigungsverfahren.
Siehe hierzu die Frage "Wie genau soll das Gebäude in der Fläche plaziert werden?"
) Insbesondere ist uns wichtig, dass kein LKW -Verkehr ein Wohngebiet tangiert.
Der Heizstadel mit Heizung, Puffer und Pumpen wird geschlossen. Das Hackschnitzellager bleibt offen auf welche Seite hin ist abhängig von der genauen Lage des Gebäudes/Standortes.
Die Fairness zu allen Interessenten beider Orte und der Umwelt-/ Klimaschutz. Das Klimaschutzübereinkommens der Weltklimakonferenz 2015 in Paris, deren zentrale Verpflichtung die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius ist. Den Vertrag bezeichnet man als „Pariser Abkommen“ und wenn wir über die „Pariser Klimaziele“ reden, ist genau das gemeint. Wenn wir auch ein winzigen Beitrag dazu leisten können, wäre es nicht fair, dies nur auf einen Ort zu begrenzen, wenn dadurch für beide Orte die Förderfähigkeit ermöglicht wird und somit erst Sinn macht. Die Lösung in Wengen ist auch einem Umstand geschuldet: Die Nachfrage in Wengen war größer als die Leitungskapazität der damals bestehenden Anlage. So wurde eine 2. Anlage gebaut. 2 Standorte bedeuten doppelten Flächenfraß und doppelten Aufwand und ggf. Verlust der Förderfähigkeit.
Wenn es um den Standort am Umspannwerk geht, bitten wir diese Frage an die Gemeinde Weitnau zu stellen.
Wir können nur bestätigen das laut Wasserwirtschaftsamt ein Großteil der restlichen Fläche eingetrages Überfltutungsgebiet ist.